Blog/ Case Study
Kampagne: „Mein Sportplatz“ ging mit über 1 Mio. Views viral!
Diese Stadt-Wien-Kampagne ging viral. Für „Mein Sportplatz“ brachte MATABI neun Creator mit der Stadt Wien zusammen. Die plattformgerechten Inhalte auf Instagram und TikTok erzielten bis zum 26. August 2026 zusammen rund 1,05 Millionen dokumentierte Videoaufrufe – ohne Story-Aufrufe.
Projekt-Steckbrief
- Kunde: Stadt Wien
- Kampagne: Mein Platz / Mein Sportplatz 2026
- Ziel: Öffentliche Sport- und Bewegungsangebote in Wien sichtbar machen
- Plattformen: Instagram und TikTok
- Creator: neun unterschiedliche Persönlichkeiten und Communities
- Leistung von MATABI: Creator-Scouting und -Auswahl, Ausarbeitung ausgewählter Creator-Ideen, Creator-Koordination und Reporting
- Ergebnis: über 1 Million dokumentierte Videoaufrufe, Story-Aufrufe nicht eingerechnet
Die Aufgabe: Sport in Wien niedrigschwellig erzählen
Wien bietet zahlreiche öffentlich zugängliche Möglichkeiten für Bewegung: Fußballkäfige, Laufstrecken, Calisthenics-Anlagen, Stadtwanderwege und weitere Plätze, an denen Sport ohne Mitgliedschaft oder klassisches Fitnessstudio möglich ist. Die Kampagne sollte diese Angebote nicht als abstrakte Infrastruktur zeigen, sondern als persönliche Einladung: Finde den Platz, der zu dir passt.
Genau dafür eignet sich Influencer Marketing. Creator erklären ein Angebot nicht aus der Perspektive einer Institution, sondern aus ihrem eigenen Alltag. Aus „Die Stadt hat Sportflächen“ wird eine konkrete Geschichte: Hier trainiere ich, hier treffe ich Menschen, hier kann ich kostenlos anfangen.
Die Strategie: verschiedene Communities statt einer Einheitsbotschaft
Ein einzelnes Gesicht hätte nur einen Ausschnitt der Wiener Bevölkerung abgebildet. MATABI setzte deshalb auf einen passenden Creator-Mix mit unterschiedlichen Lebensrealitäten, Sportarten, Altersgruppen und Plattformstärken. Im Reporting enthalten sind Victoria Leitner-Garcia, Stew Crew, Maiki May Shiray, Loco Papi, Happy Fu, Daniel Wallerberger, Curve Maria, Clemens Burger und Bildung Austria.
Auch die Konzepte blieben bewusst unterschiedlich. Victoria verband Fußball, Calisthenics und Laufen. Curve Maria zeigte den Stadtwanderweg am Kahlenberg als zugängliche Freizeit- und Bewegungsidee. Bildung Austria rückte den Fußballkäfig in den Mittelpunkt. Andere Formate arbeiteten mit Outdoor-Training, spontanen Situationen oder der persönlichen Entdeckung eines Sportplatzes.
Die gemeinsame Klammer war klar: Bewegung in Wien ist draußen, öffentlich und für viele Menschen ohne große Einstiegshürde möglich. Innerhalb dieser Leitplanken behielten die Creator genug Freiheit, um in ihrer eigenen Sprache zu erzählen.
Das Ergebnis: über 1 Million dokumentierte Videoaufrufe
Die Kampagnen-Reportings und die am 26. August 2026 geprüften öffentlichen Zähler ergeben zusammen rund 1,05 Millionen Videoaufrufe auf Instagram und TikTok. Dafür wurden die älteren Reporting-Werte von Curve Maria und Stew Crew durch die inzwischen gewachsenen öffentlichen View-Zahlen ersetzt. Die Summe umfasst die eindeutig zuordenbaren Reel- und TikTok-Views der neun Creator. Story-Aufrufe wurden bewusst nicht addiert; ebenso ist die Zahl nicht als Unique Reach zu verstehen.
- Curve Maria: 548.900 TikTok-Videoaufrufe.
- Stew Crew: rund 435.000 Instagram-Reel-Aufrufe und 201.993 erreichte Konten im Kampagnen-Reporting.
- Bildung Austria: 25.901 Instagram-Reel-Aufrufe und 6.301 TikTok-Videoaufrufe. Beim TikTok-Reporting kamen 84,9 Prozent der Zuschauer:innen aus Österreich.
- Loco Papi: 15.417 Reel-Aufrufe und 8.800 erreichte Konten.
- Maiki May Shiray: 4.291 Instagram-Reel-Aufrufe und 2.537 TikTok-Videoaufrufe; 74,7 Prozent der TikTok-Zuschauer:innen kamen aus Österreich.
- Happy Fu: 4.256 Reel-Aufrufe; 81,9 Prozent der ausgewiesenen Zielgruppe kamen aus Österreich.
Weitere Beiträge von Victoria Leitner-Garcia, Daniel Wallerberger und Clemens Burger ergänzten die Kampagne um zusätzliche Video- und Story-Kontakte. Gerade für eine kommunale Kampagne ist neben der Gesamtreichweite entscheidend, ob die Inhalte tatsächlich Menschen in Österreich und Wien erreichen. Die hohen Österreich-Anteile mehrerer Creator bestätigen den lokalen Fit.
Warum wir bei dieser Kampagne von „viral“ sprechen
Für Viralität gibt es keine plattformübergreifend verbindliche Mindestzahl. Hier ist der Begriff trotzdem sachlich begründbar: Zwei einzelne Creator-Videos erreichten rund 548.900 beziehungsweise 435.000 Aufrufe und zusammen damit fast eine Million Views. Mit den weiteren Kampagnenbeiträgen wurde die Millionengrenze klar überschritten.
Curve Maria und Stew Crew zeigen denselben strategischen Grundsatz aus unterschiedlichen Richtungen: Ein öffentliches Angebot wird dann relevant, wenn es an eine echte Perspektive gekoppelt ist. Bei Curve Maria war das die Frage, wie Bewegung inklusiv, günstig und ohne einschüchternde Einstiegssituation funktionieren kann. Bei Stew Crew trugen ein spontaner, nativer Stil und eine starke organische Ausspielung zur Reichweite bei.
Die zwei stärksten Creator-Videos der Kampagne
Die öffentlichen Posts zeigen, wie unterschiedlich dieselbe Kampagnenidee auf TikTok und Instagram funktionieren kann.
Was MATABI in der Kampagne übernommen hat
Bei einer Kampagne mit neun Creator-Setups entsteht die eigentliche Arbeit zwischen Auswahl und Veröffentlichung. MATABI koordinierte den Prozess von der Recherche bis zum Reporting:
- Creator-Scouting und Bewertung von Themen-, Zielgruppen- und Plattformfit,
- Ausarbeitung einzelner Creator-Ideen sowie gemeinsame Abstimmung und Prüfung der Content-Konzepte mit Stadt Wien und den beteiligten Creator:innen,
- Briefings mit verbindlicher Botschaft und Raum für die Creator-Sprache,
- Abstimmung von Locations, Timings, Freigaben und Call-to-Action,
- Koordination von Instagram-Reels, TikToks und Story-Sequenzen,
- Auswertung der Plattform-Insights nach dem Posting.
Die Kampagne zeigt, warum Influencer Marketing nicht mit einer Namensliste endet. Unterschiedliche Arbeitsweisen müssen in ein gemeinsames System passen. Manche Creator arbeiten mit detailliertem Konzept, andere bewusst spontan. Gute Kampagnensteuerung schafft für beide Varianten verlässliche Leitplanken.
Drei Learnings für öffentliche Influencer-Kampagnen
1. Relevanz entsteht durch konkrete Nutzungssituationen
„Kostenlose Sportangebote“ ist eine Information. Ein Fußballkäfig, eine Laufbahn oder ein Stadtwanderweg, den ein Creator wirklich nutzt, ist eine Geschichte. Je konkreter der Moment, desto leichter kann sich die Community selbst darin sehen.
2. Lokaler Fit ist genauso wichtig wie Reichweite
Für regionale und kommunale Auftraggeber reicht eine hohe View-Zahl allein nicht aus. Länderanteile und erreichte Konten zeigen, ob Menschen in der relevanten Region erreicht wurden.
3. Vielfalt braucht eine starke gemeinsame Klammer
Neun Creator sollen nicht neun Versionen desselben Werbespots produzieren. Die Kampagne wurde stärker, weil jedes Format eine eigene Perspektive hatte und trotzdem auf dieselbe Botschaft einzahlte: In Wien gibt es einen Platz für deine Art, dich zu bewegen.
Fazit: Öffentliche Angebote werden durch persönliche Geschichten sichtbar
„Mein Sportplatz“ zeigt, wie eine öffentliche Institution mit Influencer Marketing unterschiedliche Communities erreichen kann, ohne ihre Botschaft zu verwässern. Der Creator-Mix brachte lokale Relevanz, Plattformlogik und messbare Reichweite zusammen – mit mehr als einer Million dokumentierten Videoaufrufen als Ergebnis.
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FAQ zur Kampagne „Mein Sportplatz“
Was ist „Mein Sportplatz“ der Stadt Wien?
„Mein Sportplatz“ macht öffentlich zugängliche Sport- und Bewegungsangebote in Wien sichtbar – von Fußballkäfigen und Calisthenics-Anlagen bis zu Laufstrecken und Stadtwanderwegen. Die Influencer-Kampagne übersetzte dieses Angebot in persönliche Instagram- und TikTok-Geschichten.
Wie viele Views erzielte die Kampagne „Mein Sportplatz“?
Die neun Creator erzielten zusammen rund 1,05 Millionen dokumentierte Videoaufrufe auf Instagram und TikTok. Story-Aufrufe sind nicht eingerechnet; die Summe beschreibt Video-Views und keine Unique Reach.
Welche Creator waren an der Stadt-Wien-Kampagne beteiligt?
Im finalen Reporting sind Victoria Leitner-Garcia, Stew Crew, Maiki May Shiray, Loco Papi, Happy Fu, Daniel Wallerberger, Curve Maria, Clemens Burger und Bildung Austria dokumentiert. Der Mix verband unterschiedliche Communities, Sportarten und Content-Stile.
Warum gilt die Influencer-Kampagne als viral?
Zwei einzelne Videos von Curve Maria und Stew Crew erreichten rund 548.900 beziehungsweise 435.000 Views. Zusammen mit den weiteren Creator-Posts überschritt „Mein Sportplatz“ die Marke von einer Million dokumentierten Videoaufrufen.
Was machte MATABI bei „Mein Sportplatz“?
MATABI verantwortete Creator-Scouting und -Auswahl, die Ausarbeitung ausgewählter Creator-Ideen, Creator-Koordination und Reporting. Die Content-Konzepte wurden gemeinsam mit Stadt Wien und den beteiligten Creator:innen abgestimmt und geprüft.
Wie wurden die Kampagnen-Ergebnisse gemessen?
Die Auswertung kombiniert eindeutig zuordenbare Plattform-Insights aus den Creator-Reportings mit den am 26. August 2026 geprüften öffentlichen View-Zählern von Curve Maria und Stew Crew. Story-Aufrufe und nicht eindeutig belegbare Werte wurden bewusst nicht zur Millionensumme addiert.
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